So sieht eine XRechnung von innen aus
Eine XRechnung ist „nur“ eine XML-Datei — aber eine mit strengen Regeln. Wer einmal verstanden hat, wie die Datei aufgebaut ist, kann Fehlermeldungen von Validatoren viel leichter einordnen. Hier ist der Aufbau, Feld für Feld.
Zuletzt fachlich geprüft am 28. Juli 2026
Der Kopf: Was für eine Rechnung ist das?
Jede XRechnung beginnt mit der CustomizationID — sie sagt dem Empfängersystem, nach welchem Regelwerk die Datei gebaut ist (z. B. „…xrechnung_3.0“). Danach folgen Rechnungsnummer (cbc:ID), Rechnungsdatum (cbc:IssueDate), der Rechnungstyp 380 und die Währung. Die Käuferreferenz (cbc:BuyerReference) ist in Deutschland Pflicht — bei Behörden steht hier die Leitweg-ID.
Die Parteien: Verkäufer und Käufer
Der Block AccountingSupplierParty enthält Ihre Daten: Name, Anschrift, USt-IdNr. und — deutsche Besonderheit — einen vollständigen Kontakt mit Name, Telefon und E-Mail (BR-DE-2). Der Block AccountingCustomerParty enthält die Daten des Empfängers.
Zahlung, Steuern, Summen
PaymentMeans transportiert die Zahlungsart (Code 58 = SEPA-Überweisung) und die IBAN. TaxTotal schlüsselt die Umsatzsteuer je Satz auf: Bemessungsgrundlage (TaxableAmount) und Steuerbetrag (TaxAmount) je Kategorie. LegalMonetaryTotal enthält die vier Summen — Positionssumme, Netto, Brutto, Zahlbetrag — und alle müssen exakt zusammenpassen: Validatoren rechnen nach.
Die Positionen
Jede InvoiceLine hat eine Nummer, Menge mit Einheitencode (C62 = Stück, HUR = Stunde), den Zeilen-Nettobetrag, die Artikelbezeichnung, die Steuerkategorie der Position und den Einzelpreis. Der Zeilenbetrag muss Menge × Einzelpreis entsprechen — Rundungsfehler sind der Klassiker unter den Validierungsfehlern.
Selbst bauen oder generieren lassen?
Für Entwickler ist das Format gut dokumentiert und mit unserer API automatisierbar. Für alle anderen gilt: Ein Formular, das die Regeln kennt, ist schneller als jede Handarbeit — und das Ergebnis können Sie hier sofort gegenprüfen.
Erst erstellen, dann direkt validieren — beides gibt es hier.
XRechnung erstellenWarum Klarrechnung statt Abo-Software?
Geprüft, nicht nur behauptet
Jede Rechnung läuft durch den offiziellen KoSIT-Validator (EN 16931 + XRechnung 3.0) — dieselbe Prüfung, die auch Behörden verwenden. ZUGFeRD-PDFs sind echtes Factur-X (PDF/A-3 mit eingebettetem CII-XML), maschinell auf Konformität getestet.
Kein Abo-Zwang
Die ersten 3 Rechnungen sind kostenlos, danach 10 Rechnungen für 9 € einmalig — ohne Vertrag. Wer viel schreibt, wählt die optionale Flatrate ab 12 €/Monat. So bezahlen Sie für E-Rechnungen, ohne eine komplette Buchhaltungssuite abonnieren zu müssen.
14 Tools ohne Einrichtung
Gmail, Outlook, Drive, Dropbox, OneDrive, Sheets, Airtable, QuickBooks, HubSpot, Salesforce, Slack, Notion, Kalender, Trello: einmal per OAuth verbinden — Ordner, Tabelle, Board oder CRM-Objekt legt Klarrechnung beim ersten Beleg selbst an.
Kostenlos lesen und prüfen, API inklusive
Empfangene XRechnungen und ZUGFeRD-Dateien öffnen und prüfen Sie dauerhaft kostenlos. Für den gesetzlichen Empfang genügt laut BMF bereits ein E-Mail-Postfach; Klarrechnung macht die Datei lesbar und prüft ihre strukturierten Daten. Entwickler erzeugen Rechnungen per REST-API (im Business-Tarif enthalten).