XRechnung oder ZUGFeRD — was ist der Unterschied?
XRechnung und ZUGFeRD sind die beiden in Deutschland üblichen E-Rechnungsformate. Beide basieren auf derselben europäischen Norm EN 16931 — und trotzdem sorgt kaum ein Thema für so viel Verwirrung. Die Kurzfassung: XRechnung ist eine reine Datendatei, ZUGFeRD ist ein Hybrid aus PDF und Daten.
Zuletzt fachlich geprüft am 28. Juli 2026
XRechnung: reines XML
Die XRechnung ist der deutsche Standard für den strukturierten Rechnungsaustausch, entwickelt von der KoSIT (Koordinierungsstelle für IT-Standards). Eine XRechnung ist eine einzelne XML-Datei — für Menschen auf den ersten Blick unlesbar, für Software perfekt maschinenlesbar.
Im Geschäft mit Behörden (B2G) ist die XRechnung seit 2020 Pflicht und wird über das Feld Leitweg-ID an den richtigen Empfänger geroutet. Es gibt sie in zwei technischen Syntaxen: UBL und UN/CEFACT CII — beide sind gleichwertig zulässig.
ZUGFeRD / Factur-X: PDF mit eingebettetem XML
ZUGFeRD (ab Version 2 identisch mit dem französischen Factur-X) ist ein Hybridformat: eine normale, lesbare PDF-Rechnung, in die zusätzlich eine XML-Datei mit denselben Daten eingebettet ist. Der Mensch liest die PDF, die Software liest das XML.
Rechtlich entscheidend: Bei Abweichungen zwischen PDF-Ansicht und XML-Daten gilt das XML. Deshalb lohnt es sich, bei empfangenen ZUGFeRD-Rechnungen zu prüfen, was tatsächlich in den Daten steht.
Direkter Vergleich
- •Lesbarkeit für Menschen: ZUGFeRD ✓ (PDF-Ansicht) — XRechnung nur mit Viewer
- •B2G (Behörden): XRechnung ist der sichere Standard; ZUGFeRD wird ab Profil EN 16931 teilweise akzeptiert
- •B2B: beide erfüllen die E-Rechnungspflicht 2027/2028
- •Erstellung ohne Software: XRechnung ist einfacher zu erzeugen (eine XML-Datei)
- •Archivierung: beide GoBD-konform aufzubewahren, 8 Jahre (seit 2025)
Welches Format sollten Sie verwenden?
Für Rechnungen an Behörden: XRechnung. Für B2B-Rechnungen: Was Ihr Kunde bevorzugt — im Zweifel ist die XRechnung das „reinere“ Format und wird von jedem normkonformen System verarbeitet. Viele Empfänger schätzen ZUGFeRD, weil die PDF-Ansicht menschenfreundlich bleibt; eine separate PDF-Kopie neben der XRechnung erfüllt denselben Zweck.
Öffnen Sie jede XRechnung oder ZUGFeRD-Datei kostenlos im Browser.
E-Rechnung öffnenWarum Klarrechnung statt Abo-Software?
Geprüft, nicht nur behauptet
Jede Rechnung läuft durch den offiziellen KoSIT-Validator (EN 16931 + XRechnung 3.0) — dieselbe Prüfung, die auch Behörden verwenden. ZUGFeRD-PDFs sind echtes Factur-X (PDF/A-3 mit eingebettetem CII-XML), maschinell auf Konformität getestet.
Kein Abo-Zwang
Die ersten 3 Rechnungen sind kostenlos, danach 10 Rechnungen für 9 € einmalig — ohne Vertrag. Wer viel schreibt, wählt die optionale Flatrate ab 12 €/Monat. So bezahlen Sie für E-Rechnungen, ohne eine komplette Buchhaltungssuite abonnieren zu müssen.
14 Tools ohne Einrichtung
Gmail, Outlook, Drive, Dropbox, OneDrive, Sheets, Airtable, QuickBooks, HubSpot, Salesforce, Slack, Notion, Kalender, Trello: einmal per OAuth verbinden — Ordner, Tabelle, Board oder CRM-Objekt legt Klarrechnung beim ersten Beleg selbst an.
Kostenlos lesen und prüfen, API inklusive
Empfangene XRechnungen und ZUGFeRD-Dateien öffnen und prüfen Sie dauerhaft kostenlos. Für den gesetzlichen Empfang genügt laut BMF bereits ein E-Mail-Postfach; Klarrechnung macht die Datei lesbar und prüft ihre strukturierten Daten. Entwickler erzeugen Rechnungen per REST-API (im Business-Tarif enthalten).